Sie ist ein Baudenkmal von nationalem Rang (LMI-Code MM-II-m-A-04812), eingetragen als ukrainische Holzkirche „Schimbarea la Față“ (Verklärung Christi).
Über den Ort
Die Kirche wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet: Die Denkmalliste nennt 1788, andere Quellen 1777 oder 1774–1786. Gebaut wurde sie von Handwerkern aus der Moldau, und eine Inschrift am Eingangsportal nennt als Stifter „den Adligen Ioan Dan aus Cuhea“. Sie ist 18,4 m lang, 7,2 m breit und 20,3 m hoch.
Das hohe Schindeldach knickt unten nach außen ab und verbreitert so die Traufe, wie bei den Kirchen der Moldau. Der Glockenturm steht über dem Vorraum und hat eine geschlossene Galerie mit je einem Fenster auf jeder Seite. Die Wände bestehen aus behauenen Tannenbalken mit Schwalbenschwanzverbindungen; die Wandmalereien im Inneren wurden mit blauer Farbe überstrichen. Die Kirche wurde mehrmals repariert, zuletzt 2011.
Gut zu wissen
- Wir haben keine veröffentlichten Besuchszeiten gefunden, die Tür kann also verschlossen sein; Dach und Turm sind vom Kirchhof aus gut zu sehen.
- Die Straße von Vișeu de Sus ist etwa 30 km lang und führt durch Vișeu de Jos und Ruscova.
- In Ruscova, an derselben Straße, hat die Holzkirche im Weiler Oblaz ein geschnitztes Portal mit einer Inschrift von 1779.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.