Sie ist ein Baudenkmal von nationalem Rang (LMI-Code MM-II-m-A-04799) und war eines der Zentren der Zipser, der deutschen Siedler von Oberwischau.
Über den Ort
Deutsche Siedler kamen nach 1770 als Waldarbeiter nach Oberwischau (Vișeu de Sus): aus der Zips, aus Österreich (Salzkammergut, Salzburg und Tirol) und aus Bayern. Die Einheimischen nennen sie țipțeri (Zipser). Die römisch-katholische Pfarrei wurde 1790 gegründet, und die Kirche war zusammen mit der deutschen Schule eines der Zentren der Gemeinschaft. Der Zipser Friedhof, der zur Kirche gehört, stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Die heutige Kirche ist neugotisch, mit einem hohen Uhrturm über dem Eingang. Der Bau wurde 1907 abgeschlossen, geweiht wurde sie 1912, als der bei der Firma Stuflesser bestellte Altar eintraf. Die Denkmalliste führt sie als Kirche „Ioan și Ana“ (Johannes und Anna) mit der Jahreszahl 1812. Die Pfarrei gehört zur römisch-katholischen Diözese Sathmar (Satu Mare).
Gut zu wissen
- Wir haben keine veröffentlichten Besuchszeiten gefunden; außerhalb der Gottesdienste kann die Tür verschlossen sein, Fassade und Turm sind aber von der Straße aus gut zu sehen.
- Das Museum für Volkskunde und Geschichte (Muzeul de Etnografie și Istorie) mit Gegenständen deutscher Familien liegt etwa 100 Meter entfernt.
- Țipțerai (Zipserei), das 1809–1810 von den Zipsern gegründete Viertel, liegt weniger als einen Kilometer nordwestlich.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.